Die Geschichten der Silberseen bei Haltern am See / Sythen


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Silbersee IV-V

Silbersee IV und V in Planung.

Auf den Gelände der WASGA Sythen liegt ein Bodenschatz aus feinstem Quarzsand, er soll in den Nächten 30 Jahren Abgebaut werden (unten).

Der Sand soll dann mit dem Zug von Silbersee V zur Sandaufbereitungsanlage der Quarzwerke gebracht werden. Hierfür soll die Alte Bahrstrecke Reaktiviert (unten).

5,2 Mio. Kubikmeter Sand werden aus den Silbersee V gefördert !

Rund 5,2 Millionen Kubikmeter Quarzsand können in Sythen zusätzlich gefördert werden. Das sieht der nun genehmigte Rahmenbetriebsplan der Bezirksregierung Arnsberg vor. Antragstellerin ist die Sythengrund Wasagchemie Grundstücksverwertungsgesellschaft Haltern. Die Abbaugenehmigung erstreckt sich auf eine Fläche von über 30 Hektar und hat eine Laufzeit von 16 Jahren. Die Fläche liegt nördlich von Sythen-Lehmbraken und umfasst Teile einer ehemaligen Sprengstofffabrik. Aufgrund der Vorgeschichte ist bereits im Vorfeld ein umfassendes Konzept zum Bodenmanagement erarbeitet worden. Keine SchadstoffbelastungHinweise auf eine Belastung mit sprengstofftypischen Schadstoffen liegen bisher nicht vor. Falls es zu einer Belastung des Bodens kommen sollte, ist durch das Bodenmanagement eine Sanierung der Fläche sichergestellt, so dass schädliche Einwirkungen auf die Umwelt nicht zu erwarten sind. Der Boden, das Grundwasser und die benachbarten Gewässer werden im Rahmen des Monitorings zudem regelmäßig untersucht.Ein weiterer See entstehtAls Folge der Quarzsandgewinnung wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bekannten Badegewässer „Silbersee II“ und dem Gewinnungssee Haltern-Sythen ein weiterer Landschaftssee mit einer Länge von ca. 950 und einer Breite von bis zu 300 Metern entstehen. Der See wird zudem etwa 40 Meter tief sein. Weitere Projekte sind bereits in Planung. Dazu gehört eine Aufbereitungsanlage für den gewonnenen Quarzsand.

Quelle: Halterner Zeitung

200 LKW Tag für Tag - Wasag - Anwohner protestieren
Die Werkstraße ist eine Werkstraße, aber 200 LKW am Tag wollen die Bewohner der ehemaligen Werkswohnungen am Wasag - Betriebsgelände nicht ertragen.Auf dem Gelände des Sprengstoffwerkes liegt ein Bodenschatz, der in den nächsten Jahren gehoben werden soll: feinster Quarzsand.
Die Firma Sythengrund hat die Anlage eines weiteren Baggersees südlich des Silbersees beantragt. Entscheiden darüber wird die Bergbehörde bei der Bezirksregierung Arnsberg.
Sythengrund will Bahnlinie erneuern
Die Sythengrund, die in den kommenden Jahren mehrere Millionen Tonnen Sand auf dem Wasag - Gelände abbauen will, hält an der Reaktivierung der Bahnstrecke an der Münsterstraße fest.
Im Stadtentwicklungsausschuss waren in der vergangenen Woche Zweifel an dieser Planung geäußert worden. Die beiden Sythener Kommunalpolitiker, Richard Gernemann (CDU) und Heinrich Wiengarten (SPD), befürchteten, dass der Sandtransport vollkommen über die Straße vorgesehen ist. Von bis zu 200 Lkw pro Tag war die Rede. Anwohner der unternehmenseigenen Werkstraße hatten bereits gegen eine Ausweitung des Straßenverkehrs vor ihrer Haustür protestiert.
Stellungnahme
Dr. Rolf Niepmann von der Sythengrund nahm auf Anfrage der Halterner Zeitung Stellung zu den Anfragen im Ausschuss. Er betonte, dass sein Unternehmen schon deshalb an der Bahnstrecke festhalte, weil viele Großkunden allein über diesen Weg beliefert werden könnten. Die Kosten für die Reaktivierung machten nur acht Prozent der geplanten Gesamtinvestitionssumme aus, die bei über zehn Mio. Euro liege.
Straßenerneuerung
Niepmann stellte dennoch eine Erneuerung der Werkstraße in Aussicht, zu der auch die Einrichtung eines zusätzlichen Geh- und Radweges gehöre. Das Unternehmen wolle zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer beitragen, obwohl ein Verkehrsgutachter keine Notwendigkeit für eine solche Maßnahme sieht.
Quelle: Halterner Zeitung (Haltern)

Sythengrund will Bahnlinie erneuern

Die Sythengrund, die in den kommenden Jahren mehrer Millionen Tonnen Sand auf dem WASAG - Gelände abbauen will, hält an der Reaktivierung der alten Bahnstrecke fest.
Im Stadtentwicklungsausschuss waren in der vergangenen Woche Zweifel an dieser Planung geäußert worden. Die beiden Sythener Kommunalpolitiker, Richard Gernemann (CDU) und Heinrich Wiengarten (SPD), befürchteten, dass der Sandtransport vollkommen über die Straße vorgesehen ist. Von bis zu 200 Lkw pro Tag war die Rede. Anwohner der unternehmenseigenen Werkstraße hatten bereits gegen eine Ausweitung des Straßenverkehrs vor ihrer Haustür protestiert
Dr. Rolf Niepmann von der Sythengrund nahm auf Anfrage der Halterner Zeitung Stellung zu den Anfragen im Ausschuss. Er betonte, dass sein Unternehmen schon deshalb an der Bahnstrecke festhalte, weil viele Großkunden allein über diesen Weg beliefert werden könnten. Die Kosten für die Reaktivierung machten nur acht Prozent der geplanten Gesamtinvestitionssumme aus, die bei über zehn Mio. Euro liege.
Niepmann stellte dennoch eine Erneuerung der Werkstraße in Aussicht, zu der auch die Einrichtung eines zusätzlichen Geh- und Radweges gehöre. Das Unternehmen wolle zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer beitragen, obwohl ein Verkehrsgutachter keine Notwendigkeit für eine solche Maßnahme sieht.
Quelle: Halterner Zeitung

Nach der Aussandung soll keinen Silbersee IV geben!

Reiter schätzen die langen Wege, Spaziergänger die Ruhe. Doch das Waldgebiet östlich von Sythen könnte seinen Charakter verlieren: Die Dülmener Westquarz Tecklenborg GmbH ( http://www.westquarz.de/) will 1,5 Millionen Kubikmeter Quarzsand gewinnen.
Die Abgrabungsfläche gehört zum Ortsteil Lavesum und liegt südlich der Sythener Straße (L 652) zwischen den Anschlussstellen Lavesum der Autobahn A 43 und der Münsterstraße (L551). Die Fläche ist im Privatbesitz, die Abgrabung soll auf einer Fläche von rund 14 Hektar vorgenommen werden.
Doch anders als auf den weiter nördlich liegenden Ausgrabungsflächen soll hier eine Trockengrabung erfolgen – also kein See entstehen. Das Gelände liegt 65 bis 75 Meter über Normalnull, das Grundwasser steht zwischen 47 und 50 Meter. Abgebaut werden soll 14 bis 21 Meter tief, zum Grundwasser will man mindestens zwei Meter Abstand halten.
Das Abbaumaterial würde durch eine mobile Trockensiebanlage aufbereitet, durch Radlader auf Lkw verladen und direkt abtransportiert. Die Lkw fahren über die Sythener Straße in Richtung Autobahn oder in Richtung Münsterstraße.
Abbauen will man täglich 350 Tonnen, das macht zwölf Lkw. In Ausnahmefällen können es auch bis zu 1000 Tonnen sein – das macht dann 40 Fahrzeuge. Die Verwaltung hat bereits nachgefragt, zu welchen Zeiten gearbeitet wird.
Der erste Schritt für einen künftigen Abbau ist bereits getan: es gab einen Behördentermin, bei dem die Problembereiche angesprochen wurden: Geht die Abgrabungsfläche tatsächlich bis unmittelbar an die L 652? Welche Staub/Lärm-Belästigung wirkt sich bis zur Wohnbebauung (im Westen) und dem Campingplatz beim Drügen Pütt (im Osten) aus? Was ist mit den Wirtschaftswegen, den Wanderwegen, dem Reitwegenetz?
Und was passiert nach dem Abbau? Vorgesehen ist eine Wiederverfüllung mit unbedenklichem Material und eine Rekultivierung.
Doch bis dahin ist es noch ein ganzes Stück. Die Genehmigung ist noch gar nicht erteilt. Und anschließend soll 20 Jahre abgebaut werden.
Quelle:Sonntags Blatt




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