Die Geschichten der Silberseen bei Haltern am See / Sythen


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Mai 2009 /10/11

Jahreszeiten

Der ganz Normale Wahnsinn an den Silberseen.
Von Völkerwanderungen bis zur Straßenbesetzung... und
viel-viel Müll.

Viele Menschen an den Silberseen von Karnickelhausen.

Der 1. Mai 2009 hatte es an den Silberseen von Karnickelhausen in sich. Viele Leute waren auf den Weg zu den den drei Silbersee. Dabei kammen die Meisten aus Dülmen bzw. Hausdülmen. Viele die zum Silbersee I u. II wollten wurden Enttäuscht.
Der Grund: Der Verbot von Glasflaschen und sichtlich alkoholisierten durften das Gelände des "Baggerlochs II" nicht betretten.
Diese Maiwanderung geht in die Geschichte ein, gleich neben der Varusschlacht- denn hier wurde die Tradion der Maiwanderung gebrochen - oder war es doch ein Kirchgang! Spontan bestetzen Jugendliche die Strasse, um für den Erhalt der Maitradions zu Demostrien.
Viele traten auch den Rückzug an, gingen zum Silbersee III. Und dort hinterließen die Frustriten jede Menge Müll.
Und werden zu Nächsten Maiwanderung (2010) gleich zum Silbersee III Pilgern. Oder wieder zu den Sandbergen bzw. Borkenberge.
Auch in der Zukunft wird am Silbersee III mehr los sein als an den "Baggerlöcher I u. II"

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Unterwegs am 1. Mai 2011.......oder war es der Totensonntag!



Bässe wummern durch den Wald

Einige haben extra für den 1. Mai einen Wagen gebaut. Mit Musikanlage, Sirene und genug Platz für die Getränke. Viele haben auch gleich den Grill mitgebracht. Unter den Feiernden trifft man auch auf Kegelclubs. So zum Beispiel der „1. KC holl di an Drinken“ aus Hiddingsel. Mit dem Planwagen geht es für die Mitglieder durch die Bauerschaften.

Zwischen Hausdülmen und Haltern ist der Standstreifen der Halterner Straße voll mit Radfahrern und Maigängern. Die meisten von ihnen wollen zum Silbersee, wo am Strand ausgelassen gefeiert wird. Bevor man aber den weißen Sand erreicht, muss man die Security passieren. „Wir kontrollieren die Rucksäcke, denn Glasflaschen sind nicht erlaubt“, so ein Mitarbeiter der Security-Firma.

Am Strand sitzen die Gruppen im Sand und genießen das schöne Wetter. Einige müssen sich ein wenig von den „Strapazen“ erholen und halten ein Nickerchen. Die Spuren der Maigänger sind am Ufer schon deutlich zu sehen. Dosen und Plastikflaschen liegen im Sand. Zwei Euro zahlen die Besucher gestern - für die spätere Strandreinigung.

Für die Polizei ist der 1. Mai bis ein ruhiger Tag. „Wir hatten keine gravierenden Einsätze,
weder in der Nacht zum 1. Mai, noch am Sonntag“, berichtet die Leitstelle Coesfeld am Abend auf Anfrage. Die Polizei hatte zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt, die zu markanten Treffpunkten fuhren.

Quelle: Dülmener Zeitung

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