Das Wasser - Silberseen Haltern am See

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Das Wasser

Badsee Silbersee II

Der Silbersee II bekommt in der Besucherbefragung gute Noten.
Die Gäste schätzen vor allem den feinen, großzügigen, sauberen Sandstrand und das saubere, klare und natürliche Wasser.
Gute Noten für das Strand- und Badevergnügen am Silbersee II:
Die Besucher des Strandbades in Haltern waren durchweg angetan vom nassen Freizeitspaß. In der Besucherbefragung, die der Regionalverband Ruhr (RVR) im Auftrag der Betreibergesellschaft im letzten Jahr durchgeführt hat, bewerteten die rund 500 Teilnehmer den Badesee mit Noten zwischen 1,9 und 2,4.
Die Gäste schätzen vor allem den feinen, großzügigen, sauberen Sandstrand und das saubere, natürliche Wasser. Sie lobten die Atmosphäre (Note 1,9), die Parkmöglichkeiten (Note 2,0), die Erreichbarkeit (Note 2,1), die Beschilderung (Note 2,1), den Pflegezustand (Note 2,3) und das Publikum (Note 2,4).
Die Beurteilung der am Tag der Befragung genutzten Angebote fällt folgendermaßen aus: Alle drei Strandabschnitte (Hauptstrand, Strand in Restaurantnähe, FKK-Bereich) werden mit sehr gut bis gut beurteilt (Noten zwischen 1,8 und 2,1). Der Badesee selbst erhält die Note 1,8, das Strandrestaurant die Note 2,2. Am Ende der Benotungsskala liegen die Imbisse mit 2,7 und die Sanitäranlagen mit 3,0. Hier wird die Betreibergesellschaft in der nächsten Zeit noch nachbessern.
Eine Reihe an Verbesserungsvorschlägen zur Infrastruktur, zum Spiel-/Sportangebot und zur Gastronomie sind gemacht worden. Gewünscht werden beispielsweise ein Verleih mit Liegen- und Sonnenschirmen, mehr Schattenplätze durch Bäume, Schwimminseln, Wasserkletterburgen, Rutschen, Sprungbrett, ein mobiler Eis- und Getränkeverkauf, eine Beach- und Cocktailbar oder ein Strandcafé. Die Betreibergesellschaft wird prüfen, was realisierbar ist.
Die Befragung hat das Strandbad Silbersee zudem als regionalweites Badeangebot bestätigt. Seit dem Startschuss in 2005 hat sich der 900 Meter lange Sandstrand mit acht Hektar Liegefläche zu einem der beliebtesten Badeseen in der Metropole Ruhr entwickelt. Die Besucher kommen nicht nur aus dem Kreis Recklinghausen, sondern überwiegend (am Wochenende sind es mehr als die Hälfte) aus dem zentralen Ruhrgebiet (z.B. aus Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund), meist mit dem PKW.


Der Natur keinen Schanden zufügen.

Wirtschaftliche Gründe sprechen dafür, dass die WASAG ihre Abbaupläne für die Quarzsandgewinnung ändern möchte. Die Politik hatte zu Beginn der Planung darauf bestanden, dass die Firma auf ihrem Gelände einen eigenen Aussandungssee anlegt, um nicht die vielfältig und zeitnah geplante Ufergestaltung am Silbersee II zu gefährden.

Im Umweltausschuss stellte Martin Buschmann von der Ingenieurgesellschaft Stoll und Partner die neuen Pläne und deren Begründung vor. Mit der zuvor favorisierten so genannten Dammlösung (beide Seen erhalten keine Verbindung) werde der Abbau der wertvollen Sande auf ein Drittel reduziert. 21 Millionen Tonnen könnten gewonnen werden, wenn direkt im Anschluss an den Silbersee II ausgebaggert werden könne. Nur 8 Mio Tonnen seien es, wenn aufgrund des Dammes und der flachen Böschung links und rechts des beidseitigen Ufers nicht ausgesandet werden könnte. Doch der Experte machte nicht nur die wirtschaftlichen Erfordernisse deutlich. "Die Hürde für den ökologischen Ausgleich ist sehr hoch gesteckt und auch das geplante hochwertige Ufer muss ausgeglichen werden", erläuterte Buschmann. Selbst eine zeitlich versetzte Bepflanzung des Ufers müsse über die ökologische Qualität wettgemacht werden. "Wir haben den Abbau von 21 Tonnen als Ziel, ohne der Natur und Landschaft Schaden zuzufügen", erklärte er.
Baudezernent Wolfgang Kiski unterstrich, dass die ökologischen Ausgleichsmaßnahme keine Kannbestimmung, sondern eine gesetzliche Vorgabe ist. Er betonte zudem, dass mit den neuen Plänen der WASAG eine Verbesserung der Parkplatzsituation erreicht werde. Die WASAG werde die 950 Stellplätze nun gegenüber dem jetzigen Parkplatz an Eingang der Straße Zum Vogelsberg errichten.
Die WASAG sicherte eine hochwertige Rekultivierung zu und betonte, dass ein Ausgleich auch in der Pflege und Erhaltung einiger Moorgebiete auf dem und jenseits des Firmengeländes erfolgen werde. Die Politiker schrieben hier eine enge Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden vor Ort fest. Auch dies wurde vom Unternehmen zugesichert. Aufgegriffen wurde ebenso der Wunsch von Bärbel Farwick, das Gelände zu besichtigen. - se
Quelle: Halterner Zeitung


 
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