Die Geschichten der Silberseen bei Haltern am See / Sythen


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Baden

Silbersee II

Badevergnügen auf eigene Gefahr.

Entstanden ist ein bis zu 30 Meter tiefes, 1 600 Meter langes und 1 100 Meter breites Strandbad mit Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, ein DLRG-Stützpunkt mit Aussichtsplattform, zwei Sanitäranlagen, sowie Standorte für mobile Imbissbetreiber am West- und Ostufer. Blickfang ist der lange Strand, der Sonnenanbetern kostenlos zur Verfügung steht. Vor dem Badevergnügen sollte man aber die Warnschilder beachten, rät Wolfgang Schmidt von der DLRG-Ortsgruppe Haltern, die im Sommer und bei gutem Wetter mit 80 Helfern den Silbersee II überwacht (9 bis 19 Uhr). "Obwohl Baden hier jetzt offiziell erlaubt ist, gilt weiterhin: Wer schwimmt, tut dies auf eigene Gefahr." Um Kollisionen auf dem Wasser zu verhindern, sei die Benutzung von Surfbrettern und Motorbooten untersagt, Schlauchboote sind dagegen erlaubt. Schmidt hofft, dass der erwartete erste Ansturm am nächsten Wochenende unfallfrei abläuft und es kein Müllproblem gibt.
Damit aus dem "Schatz Silbersee" kein Schandfleck wird, hat die Betreibergesellschaft zahlreiche Tonnen am Strand aufgestellt. Erreichbar ist der Silbersee II über die Autobahn A 43. Nach der Ausfahrt Haltern- Lavesum fährt man in Richtung Sythen, danach ist der Weg

Quelle: Halterner Zeitung

Tragischer Unfall in Haltern-Sythen am Silbersee 2. Ein 19 Jahre alter Mann aus Bochum war in den See gelaufen um seinen Schuh, der dort hineingefallen war, wieder heraus zu holen. Dabei versank er plötzlich in Ufernähe.

Am Pfingsmontag (24. Mai 2010), kurz nach 22 Uhr, kam es zu dem tragischen Badeunfall. Die alarmierte Feuerwehr setzte Taucher ein, die den jungen Mann später aus einer tiefen Stelle aus dem Wasser bergen konnten. Die Beschreibung des Unglücksortes durch andere Badegäste war gut, Rettungsboote und Taucher schnell im Wasser, und dennoch konnte der in Not geratene Schwimmer nicht mehr lebend geborgen werden.

Andere Badegäste hatten das Untergehen es Mannes mitbekommen und verständigten die Rettungskräfte. Mit Tauchern und mehreren DLRG-Mannschaften war die Feuerwehr innerhalb weniger Minuten am See und ließ sich den Ort beschreiben, an welchem der Mann zuletzt gesehen worden war. Nach einer intensiven Suche konnte der 19-Jährige auch ausfindig gemacht werden. In großer Eile wurde er in einen Rettungswagen gebracht wo die Reanimation allerdings ohne Erfolg blieb.
Quelle: Halterner Zeitung

Hinweise auf Fremdeinwirkung haben sich bisher nicht ergeben.

12 Menschen sind seit 1960 in den Silberseen von Karnickelhausen ertrunken.



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü